Politik aus der Praxis: Warum mehr Handwerker ins Parlament gehören
Shownotes
In dieser Folge spricht Patric Müller über seinen eigenen Weg in die Politik – einen Weg, der nicht im politischen Betrieb begonnen hat, sondern im Handwerk. Er erzählt, wie sich sein politisches Engagement Schritt für Schritt entwickelt hat: vom kommunalen Ehrenamt über die politische „Ochsentour“ im Wahlkreis bis hin zum Mandat im Landtag. Dabei wird deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen, Bürgernähe und kontinuierliche Arbeit vor Ort für politische Verantwortung sind.
Außerdem geht es um die Frage, warum Menschen mit handwerklichem oder berufspraktischem Hintergrund in Parlamenten immer noch selten vertreten sind und weshalb eine stärkere Vielfalt an Lebens- und Berufserfahrungen der Politik guttun würde. Patric Müller spricht darüber, wie er Beruf und politisches Engagement lange miteinander vereinbart hat und warum er seinem Beruf als Handwerksmeister schließlich kaum noch nachkommen kann, um sich vollständig auf seine Arbeit als Abgeordneter zu konzentrieren.
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Transkript anzeigen
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00:00:28: Wir haben heute im politischen Bereich oft Menschen, die eine Karriere gemacht haben nur im politischen Umfeld.
00:00:34: Das ist ja bei dir definitiv nicht der Fall.
00:00:36: also du hast einen Handwerk gelernt und auch warst in diesem Handwerk lange Zeit oder bist auch noch in dem Handwerk selbstständig und politisch hast du Ich glaube, man nennt das Ochsentur.
00:00:47: Das kann man so umschreiben?
00:00:48: Das ist richtig!
00:00:50: Man kommt ja nicht auf die Welt oder geht dann ins jugendlichen Alter und sagt jetzt will ich unbedingt Politiker werden.
00:00:58: Das hat sich alles ergeben.
00:00:59: Es wurden auch mit entsprechenden Gelegenheiten, wurden auch die Chancen genutzt.
00:01:04: Immer im Einklang natürlich mit dem Beruf, den man nur mal innehat... politisch jetzt ehrenamtlich bei mir.
00:01:10: Das funktioniert ja dann nicht, dass man den Job vernachlässigt und das hatte sich auch geändert in der Jahr-Zwei-Tausend-Einen-Zwanzig.
00:01:18: Das klar war okay, jetzt fährst du deinen Beruf mal etwas herunter damit du als Abgeordneter dann auch deine Energie dann hundertprozentig ins Abgeordnen-Mandat stecken kannst.
00:01:32: Das ist richtig!
00:01:33: Und Boxentour um bei dem Begriff zu bleiben Man hat einen Wahlkreis zu betreuen.
00:01:39: Man muss vor Ort gehen, man muss sich auch den Bürgerinnen und Bürgern stellen.
00:01:45: Das zählt nun mal zum Geschäft damit man auch seinen Bekanntheitsrat erhöhen kann oder zumindest gleichhalten kann.
00:01:53: Und dann tut es schon Not dass man auf solche Ochsen tue Aufsicht nimmt.
00:01:58: und ich sage nochmal das ist vielleicht so ein bisschen der Unterschied.
00:02:03: Egal wie, wenn man eine abschlossene Ausbildung hat oder sich dann daraufhin auch weitergebildet hat ist natürlich immer die Gelegenheit und das beruhigt einem ja auch wieder zurück in den Beruf zu kommen.
00:02:13: Wenn es eben entsprechend dem Ausgang von Wahlen nicht mehr reichen sollte, die bisherige Tätigkeit danach auszulüben als Politiker.
00:02:22: Wie
00:02:23: viele Handwerker gibt es im Landtag?
00:02:24: Weißt du das?
00:02:25: Ich habe mal so grob drüber geschaut, wenn's ne Handvoll isst es viel!
00:02:28: Jetzt renne ich nicht nur das typische Handwerk auch aus der freien Industrie.
00:02:32: Die fasse ich da so ein bisschen zusammen, weil das so ähnliche Karrieren dann sind und auch so vergleichbar über die kommunale Ebene dann die Kolleginnen und Kollegen das dann so eine ähnlichen Laufbahn hingelegt haben, Beruf gemacht... kommunales Ehrenamt und das als Sprungbrett für die Landesebene auch genutzt haben.
00:02:53: Und ich sage nochmal, wenn das eine Anvoll ist dann ist es glaube ich annähernd ja die Realität.
00:03:01: Ich glaube es würde dem Land aber gut tun, wenn's mehr wäre.
00:03:03: ne?
00:03:04: Definitiv man spricht ja immer dass ein Parlament eben auch so bisschen die Gesellschaft widerspiegeln soll.
00:03:10: Das erkenne ich aber jetzt nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch in anderen Ländern nicht und im Bundestag Seltsame Weise auch nicht.
00:03:19: Das war eine Frage an Patrick.
00:03:21: Morgen
00:03:22: gibt es
00:03:22: die nächste Frage und eine klare Antwort.
00:03:25: Wenn Sie sagen, so soll Politik für unseren Wahlkreis sein Dann entscheiden sie am Zweiundzwanzigsten Erz mit!
00:03:32: Geben sie Patrick Müller ihre Erststimme Und stärken sie die SPD-Mit ihrer Stimme Für Mainz III Ebersheim finden Laugenheim Lächenberg und Marine Born Und für Bodenheim Gobišovsheim Harksheim Lördsweiler und Nackenheim Am Zweiunzwanzichsten Ertz Stimme Patrick Miller, zweitstimme SPD.
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